Hitzeschutzplan

Ärztepräsident fordert Hitze-Lagezentrum

Hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle vermeiden - dafür soll nach Meinung des Ärztepräsidenten ein bundesweites Lagezentrum geschaffen werden. Die Pläne ...

dpa
1 Min
Ärztepräsident Klaus Reinhardt will mit einem neuen System Hitzetote verhindern.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt will mit einem neuen System Hitzetote verhindern.

© Sina Schuldt/dpa

Reinhardt, der schon Anfang der Woche einen nationalen Hitzeschutzplan gefordert hatte, wird damit konkreter. Sein Vorschlag: Ein bundesweites Lagezentrum, das Maßnahmen zum Hitzeschutz beobachte und die Menschen in Deutschland auch über Belastungen bei Hitze informiere.

Hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle vermeiden

„Ziel des Hitzeschutzes muss es sein, hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle zu vermeiden und das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren. Darauf ist Deutschland schlecht vorbereitet“, sagte der Ärztepräsident weiter.

Auch der Ärzteverband Marburger Bund hatte zuletzt einen Hitzeschutzplan gefordert. Die Vorsitzende Susanne Johna pochte am Mittwoch auf bundesweite Vorgaben, aus denen dann die Kommunen eigene Pläne entwickeln sollten. Das Bundesumweltministerium hatte darauf verwiesen, dass Hitzeschutz und -vorsorge vor allem Aufgabe der Kommunen sei.

In Deutschland wurden Mitte der Woche Spitzentemperaturen gemessen. Am Sonntag und Montag erwarten die Meteorologen vielerorts wieder Temperaturen über 30 Grad.

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