USA

25 Jahre 9/11: Wie Amerikas „Krieg gegen den Terror“ die Welt veränderte

Die Anschläge auf die USA veränderten Washingtons Außenpolitik radikal. Der „War on Terror“ band Militär, schwächte Partner und veränderte die Weltordnung.

6 Min
Ende des unipolaren Moments: Die amerikanische Supermacht reagierte umfassend auf die Terroranschläge vom 11. September.

Ende des unipolaren Moments: Die amerikanische Supermacht reagierte umfassend auf die Terroranschläge vom 11. September.

© stock&people/imago

Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch nicht allein die Anschläge in New York und Washington waren der Grund dafür. Mindestens ebenso folgenreich war die geopolitische Reaktion der Vereinigten Staaten von Amerika. Aus dem Schock über den größten terroristischen Angriff der Geschichte entwickelte sich ein globaler „Krieg gegen den Terror“, der die USA über zwei Jahrzehnte militärisch, finanziell und politisch band und überforderte. Afghanistan, Irak, Pakistan, später weitere Schauplätze im Nahen Osten. Die Vereinigten Staaten kämpften an vielen Fronten gleichzeitig und verloren dabei zunehmend den Blick für große geopolitische Verschiebungen in Osteuropa und Ostasien.

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