Energiekrise

„Dich holt der Habeck“: FDP-Politiker warnt Sohn vor langem Duschen

Sein Sohn verschwendet zu viel Warmwasser, findet FDP-Politiker Hans-Ulrich Rülke. Um die Familie zum Energiesparen zu motivieren, hat er nun eigene Methoden entwickelt.

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Hans-Ulrich Rülke ist FDP-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Baden-Württemberg.

Hans-Ulrich Rülke ist FDP-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Baden-Württemberg.

© dpa/Bernd Weißbrod

Der Fraktionschef der FDP in Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke, bringt seine Familie nach eigenen Angaben mit ganz besonderen Methoden zum Energiesparen. „Einer meiner Söhne duscht zu lange. Als er klein war, hat seine Oma gedroht, ihn hole der Waldrapp. Nun drohe ich ihm: Dich holt der Habeck“, sagte Rülke in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen.

Der FDP-Politiker äußerte sich im Interview auch zu Maßnahmen der Bundesregierung in der Energiekrise. Bei einer möglichen Ausrufung des Gasnotstands in Deutschland gehe er weiterhin davon aus, dass es bei der geplanten Priorisierung bleibe. Zuerst solle die Wirtschaft abschalten, dann würden Privathaushalte folgen.

FDP-Politiker Rülke: Atomkraft kann beim Gassparen helfen

Auch eine Laufzeitverlängerung der drei noch aktiven Atomkraftwerke kann sich Rülke gut vorstellen. „Wenn Sie die drei Kernkraftwerke über das Jahresende hinaus weiterlaufen lassen, können wir viel Gas einsparen“, so der FDP-Politiker.

Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) schließt diese Möglichkeit nicht aus. Beim sogenannten Stresstest könne sich ein „Sonderszenario“ ergeben, sagte Habeck am Dienstag in der Sendung „RTL Aktuell“.

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