Bei Russlands Angriffskrieg in der Ukraine sind nach Ansicht des US-Verteidigungsministeriums bereits bis zu 80.000 russische Soldaten seit dem 24. Februar getötet oder verletzt worden. „Die Russen haben vermutlich 70.000 bis 80.000 Opfer in weniger als sechs Monaten erlitten“, sagte am Montag der hochrangige Pentagon-Vertreter Colin Kahl vor Journalisten in Washington. Zudem habe die russische Armee „drei- oder viertausend“ gepanzerte Fahrzeuge eingebüßt, womöglich habe sie auch bald nicht mehr genug Raketen-Nachschub für ihren Krieg.
Die Verluste Moskaus seien „ziemlich bemerkenswert angesichts dessen, dass die Russen nicht eines der von Wladimir Putin zu Kriegsbeginn genannten Ziele erreicht haben“, sagte Kahl weiter. Er sagte zudem, dass auch viele ukrainische Soldaten getötet wurden - eine Zahl nannte der Pentagon-Vertreter aber nicht.
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Russland war am 24. Februar im Rahmen einer größeren Invasion in weitere Teile der Ukraine einmarschiert. Bereits seit 2014 besetzt Russland die ukrainische Halbinsel Krim und Teile des Donbas, zu dem die Gebiete Luhansk und Donezk gehören. Seitdem liefern sich beide Seiten heftige Gefechte. Offizielle Angaben über Todesopfer in ihren Reihen werden weder von der ukrainischen noch von der russischen Regierung gemacht.
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