Banken

Berliner Kryptobank Nuri ist insolvent

Gut 500.000 Kunden sind betroffen. Nuri verwaltet nach eigenen Angaben ein Vermögen in Höhe von 325 Millionen Euro.

Team News Kathrin Merz dpa/kme
1 Min
Das Nuri-Team. Das Berliner Unternehmen hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Das Nuri-Team. Das Berliner Unternehmen hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

© Nuri

Nuri wies unter anderem auf anhaltende Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie wirtschaftliche und politische Unsicherheiten in den Märkten nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine hin, die Start-up-Unternehmen unter enormen Druck setzten. Negative Entwicklungen an den Kryptomärkten, darunter die Insolvenz mehrerer Krypto-Fonds, hätten sinkende Aktienkurse zur Folge gehabt. Die Geschäftsentwicklung der Nuri GmbH sei dadurch nachhaltig belastet worden.

Nach Angaben des Unternehmens werden die App sowie die Produkte und Dienstleistungen von Nuri bis auf Weiteres unverändert angeboten. Alle Einlagen und Investitionen auf den Nuri-Konten seien durch die Partnerschaft mit der Solarisbank AG sicher, schreibt die Kryptobank auf ihrer Webseite. Euro-Einlagen auf dem Bankkonto, alle Bitcoin- und Ether-Einlagen in Wallets und Vaults sowie Nuri Pot-Investitionen seien von dieser Situation nicht betroffen.

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