Künstliche Befruchtung

Frau befruchtet sich mit DIY-Kit erfolgreich selbst – für 30 Euro

Die 24-jährige Britin Bailey Ennis hat sich mit einem Besamungs-Kit selbst befruchtet. Am 2. Juli 2022 erblickte ihr Sohn das Licht der Welt.

Team News Maria Windisch maw
2 Min
Eine schwangere Frau (Symbolbild).

Eine schwangere Frau (Symbolbild).

© imago/Borislav Zhuykov

Die 24-jährige Londonerin Bailey Ennis brachte am 2. Juli 2022 ihren Sohn Lorenzo zur Welt. Einen Lebensgefährten brauchte sie dafür nicht – die notwendigen Utensilien bestellte sie kurzerhand im Internet. Gesamtkosten für die künstliche Befruchtung: 30 Euro.

Ennis sagte in einem Tiktok-Video, sie habe eine Samenspender-Website genutzt, um den Vater ihres Kindes auszuwählen. Als sie den perfekten Mann gefunden hatte, bestellte sich die Jurastudentin das Inseminationskit – Fachwort für künstliche Besamung – online. So seien die Kosten für die künstliche Befruchtung sehr gering geblieben, erklärte sie ihren Followern auf Tiktok.

Sie teilte in dem sozialen Netzwerk auch praktische Tipps: Der Mann sollte gesund und vertrauenswürdig sein. Deswegen habe sie sich im Vorfeld mit dem Spender auf einen Kaffee getroffen. Danach habe sie sich bereit erklärt, die künstliche Besamung durchzuführen, erläuterte sie in einem Interview.

Ennis teilt das Leben ihrer kleinen Familie auf Tiktok

Im Internet teilte Bailey Ennis ihre Erfahrungen zur Schwangerschaft und sogar Geburt. Ihr Entschluss, alleinerziehende Mutter zu sein, stieß jedoch nicht überall auf Wohlwollen. In einem Online-Clip wetterte sie gegen Ärzte, die sie für ihre Entscheidung, ein Kind ohne Partner aufzuziehen, verurteilten. Das Video trägt den Titel: „Beste Entscheidung aller Zeiten“ und zeigt die junge Mutter, wie sie mit ihrem Sohn kuschelt.

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„Ein Baby selbst zu bekommen ist das Beste, was ich je getan habe“, sagte sie kürzlich gegenüber der britischen Zeitung The Sun. „Ich wusste, dass ich es auch alleine schaffen kann“, erklärte sie weiter.

Der Vater des kleinen Lorenzo solle in Zukunft Updates über den gemeinsamen Sohn erhalten, führte sie aus.

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