Kulturpolitik

Roth nennt Energiekosten „Stresstest“ auch für Kultur

Kulturstaatsministerin Claudia Roth sieht mit den zunehmenden Energiekosten große Probleme auch auf Kultureinrichtungen zukommen. „Die rasant ansteigenden En...

dpa
1 Min
ARCHIV - Kulturstaatsministerin Claudia Roth während eines Interviews in ihrem Büro.

ARCHIV - Kulturstaatsministerin Claudia Roth während eines Interviews in ihrem Büro.

© Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Kulturorte seien unentbehrliche Orte der Bildung, soziale Orte des Zusammentreffens von Menschen unterschiedlichster Herkunft. „Kulturorte sind darüber hinaus Orte, an denen nicht nur unser kulturelles Erbe bewahrt, sondern auch von Künstlerinnen und Künstlern geschaffen wird“, sagte Roth. „Deshalb werden wir alles dafür tun müssen, Schließungen von Kultureinrichtungen trotz der Energiekrise zu vermeiden.“ Ziel sei es, möglichst viel Energie einzusparen, „ohne Kultureinrichtungen zeitweise oder dauerhaft zu schließen“.

Mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den Ländern hatte sich Roth Anfang August darauf verständigt, Kultureinrichtungen wie Museen und Theater sowie die kulturelle Infrastruktur zu sichern. Für Einsparpotenziale sollen Stufenpläne ausgearbeitet werden, um Grenzwerte zu bestimmen und besonders schützenswerte Kulturgüter zu definieren. Bund und Länder wollen dann im September eine gemeinsame Linie verabreden.

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