Verkehr

Brandanschlag an Bahnstrecke Bernau-Berlin: Waren es radikale Klimaschützer?

Der Bahnverkehr war am Montagmorgen für gut zwei Stunden unterbrochen. Nun gibt es offenbar Bekennerschreiben.

Team News Kathrin Merz dpa/kme
1 Min
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. (Symbolbild)

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. (Symbolbild)

© dpa/Christophe Gateau

Die Märkische Oderzeitung berichtete, bei mehreren Medien seien gleichlautende Bekennerschreiben einer Gruppe eingegangen, die sich „Revolutionäre Eisenbahner:innen in der Klimagerechtigkeitsbewegung“ nenne. In dem Schreiben sei die Rede davon, dass zwischen den Eisenbahnbrücken über die A10 und die Panke Brandsätze gelegt worden seien, um die Signalanlagen auf Rot zu schalten.

Zur Begründung heiße es, die Öltransporte aus der PCK-Raffinerie in Schwedt sollten gestoppt werden. Mit dem Öl werde die russische Kriegsmaschinerie und die klimaschädliche deutsche Wirtschaft geschmiert. Auch der RBB hat nach eigenen Angaben ein solches Bekennerschreiben erhalten.

Nach Angaben des Polizeisprechers hat wegen des möglichen politischen Hintergrunds der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die Bekennerschreiben seien der Polizei bekannt.

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