Noch gibt es kein biologisches Heilmittel für Frauen, die unter den Wechseljahren leiden. Einen kleinen Trost könnte jedoch die US-Weltraumbehörde Nasa spenden: Die Technologie „Outlast“ (dt.: Überleben) kann spezifische Symptome lindern und wird nun in Kleidung eingebaut.
Ursprünglich wurde Outlast von der US-Luftwaffe entwickelt, um Astronauen bei Weltraumspaziergängen vor zu extremen Temperaturen schützen. Bei All-Ausflügen wechseln die Raumfahrer ständig zwischen Licht und Dunkelheit. Die Temperatur kann im Sonnenlicht bis zu 120 Grad betragen und im Schatten bis zu minus 160 Grad, berichtet Space.com. Die spezielle Gewebeverbindung könne diese extremen Unterschiede regulieren.
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Raumanzüge werden zu Alltagskleidung
Frauen müssen jedoch keinen Raumanzug tragen, um Schweißausbrüche zu verhindern. Ein Unternehmen vertreibt nun modifizierte Alltagskleidung, die auf der Nasa-Technologie basiert. Ziel ist es, Beschwerden der Menopause wie Hitzewallungen zu lindern. „Ich habe zunächst recherchiert, um herauszufinden, was es auf dem Markt gibt, und es gab absolut nichts außer Nachtwäsche“, so die Gründerin Louise Nicholson.
Die Stoffe von Fifty-One Apparel, benannt nach dem Durchschnittsalter der Menopause in den USA, streben ein angenehmes Gefühl auf der Haut an, das auf „Phase-Change-Materialien“ basiert, berichtet die Nasa. Demnach würden diese Materialien ermöglichen, in verschiedenen Umgebungen eine gleichbleibende Temperatur zu halten, auch wenn sie zwischen Hitze und Kälte wechsele.
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