Liebermann erwarb das 7000 Quadratmeter große Wassergrundstück im Jahr 1909. Er nutzte die Villa als Sommersitz, sein eigentliches Wohnhaus stand im Zentrum Berlins direkt neben dem Brandenburger Tor. Die Gärten der umliegenden Villen standen noch in der landschaftlichen Tradition des 19. Jahrhunderts. Der von Landschaftsarchitekt Albert Brodersen (1857-1930) für Liebermann gestaltete Garten gilt als neue Gartenkunst des 20. Jahrhunderts.
Der Garten ist im vorderen Bereich unterteilt in Gemüse- und Obstgarten, Blütenstaudengarten und Rasenparterre mit Buchsbaumkugeln. Verbunden werden die Flächen durch einen zentralen Gartenweg, der auf die Mittelachse der neoklassizistischen Villa zuläuft. Auch Gartenteil am See ist mit Terrassen, Blumenbeeten und Heckengärten in einzelne Bereiche unterteilt.
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