Wintersemester

Zehntausende Studierende warten auf Wohnheimplatz

Zehntausende Studierende sind neu an den Unis, aber Wohnraum ist wie üblich knapp. Auch die Studierendenwerke haben zum Semesterstart nicht ausreichend Plätz...

dpa
1 Min
Ein Wohnheim an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt.

Ein Wohnheim an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt.

© Patrick Pleul/dpa

„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist ein eklatantes Strukturdefizit des deutschen Hochschulsystems und ein soziales Problem“, sagte DSW-Generalsekretär Matthias Anbuhl. Er verwies darauf, dass die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze in den vergangenen 15 Jahren um 52 Prozent, die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze aber nur um 6 Prozent gestiegen sei. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen.“

Anbuhl äußerte die Hoffnung, dass ein im Koalitionsvertrag von der Ampel versprochenes Bund-Länder-Programm „Junges Wohnen“, wie von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) beabsichtigt, Anfang des nächsten Jahres starten kann. Nach früheren Angaben der 46-Jährigen geht es dabei um dreistellige Millionenbeträge. Der DSW-Generalsekretär nannte das Programm wichtig. Es könne mittelfristig Abhilfe schaffen.

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