Ukraine-Krieg

Iran will „unbegründete“ Vorwürfe zu Drohnenlieferungen an Russland ausräumen

Der Iran sei aufgrund der Vorwürfe zu Verhandlungen und Gesprächen mit der Ukraine bereit, so ein Sprecher des iranischen Außenministeriums.

Team News AFP
2 Min
Kiew: Rettungskräfte sind nach einem russischen Drohnenangriff im Stadtzentrum im Einsatz.

Kiew: Rettungskräfte sind nach einem russischen Drohnenangriff im Stadtzentrum im Einsatz.

© dpa/Ukrinform

Teheran ist nach eigenen Angaben bereit, im Gespräch mit Kiew „unbegründete“ Vorwürfe hinsichtlich der Lieferung von Drohnen an Moskau auszuräumen. „Der Iran ist zu Verhandlungen und Gesprächen mit der Ukraine bereit, um diese Vorwürfe auszuräumen“, erklärte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums am Dienstag in Teheran. „Die Behauptungen, dass die Islamische Republik Waffen, einschließlich militärischer Drohnen, in den Ukraine-Krieg schickt“ entsprächen nicht der Wahrheit.

Die russische Armee setzt bei ihren Angriffen im Nachbarland nach ukrainischen Angaben auch iranische Kamikaze-Drohnen ein. Außenminister Dmytro Kuleba teilte am Dienstag mit, dass er Präsident Wolodymyr Selenskyj deshalb vorgeschlagen habe, die diplomatischen Beziehungen zu Teheran abzubrechen.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte auf Nachfrage, ihm lägen „keine Informationen“ über den Einsatz iranischer Drohnen in der Ukraine durch die russische Armee vor. Zuvor hatte das US-Außenministerium mit Sanktionen gegen Unternehmen und Länder gedroht, die in das iranische Drohnenprogramm involviert sind.

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