Energiekrise

IEA-Chef sieht Probleme bei Gasspeicher-Befüllung 2023

Die Füllstände der Gasspeicher dürften für diesen Winter reichen. Doch wie sieht es im folgenden Jahr aus? Das hängt nach Einschätzung von Experten möglicher...

dpa
1 Min
ARCHIV - Die Anlage des Erdgasspeichers (Astora GmbH) im niedersächsischen Rehden.

ARCHIV - Die Anlage des Erdgasspeichers (Astora GmbH) im niedersächsischen Rehden.

© Sina Schuldt/dpa

Um die Speicher in diesem Jahr zu füllen, half dem türkischen Wirtschaftswissenschaftler zufolge, dass noch Energielieferungen aus Moskau kamen und China wegen seiner wirtschaftlichen Entwicklung weniger Flüssiggas als erwartet importierte. Im kommenden Jahr könnte die chinesische Ökonomie wieder erstarken und Peking mehr Gas nachfragen, was den Europäern einen Preisanstieg bescheren würde.

Für die Energieversorgung Europas im nahenden Winter erwartet Birol nach eigener Aussage keine größeren Unterbrechungen oder Stromausfälle, da die Speicher zu etwa 90 Prozent gefüllt seien. Dies dürfte bis Februar oder März reichen, sollte es keine „maßgebliche Unterbrechung der Lieferungen“ geben. Sollte es aber zu einer schwerwiegenden Unterbrechung kommen, sei „Energiesolidarität“ zwischen den europäischen Ländern wesentlich, mahnte Birol.

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