Aktuell bekommen Wahlhelfer und Wahlhelferinnen im Urnenwahllokal in der Regel 60 Euro Erfrischungsgeld. Erfüllen sie zusätzliche Aufgaben etwa im Wahlvorstand, kann sich diese Summe erhöhen. Beschäftigte des öffentlichen Dienstes können wählen zwischen der ganzen Summe oder einer reduzierten Summe bei gleichzeitigem Freizeitausgleich.
Innensenatorin Iris Spranger will Bröchlers Forderung nach Verbesserungen für Wahlhelfer prüfen. „Ich werde mit dem Finanzsenator und dem Hauptpersonalrat zeitnah über Anreizmöglichkeiten sprechen“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Das betreffe die Frage des Erfrischungsgeldes und auch des Freizeitausgleichs.
Bröchler nannte die Gewinnung und Schulung von Wahlhelfern für die womöglich anstehende Wiederholung der Wahl zum Abgeordnetenhaus als eine seiner wichtigsten Aufgaben. Bei der von etlichen Pannen geprägten Wahl am 26. September 2021 waren etwa 34.000 Wahlhelfer in Urnen- und Briefwahllokalen im Einsatz. Für eine etwaige Wahlwiederholung, über die der Berliner Verfassungsgerichtshof am 16. November befinden will, plant Bröchler mit etwa 38.000 Wahlhelfern.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]