Ein Sprecher des Landkreises sagte, die Heizleistung von Teelichtöfen reiche ohnehin nicht zum Beheizen von Wohnräumen. Der Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße warnte, die Teelichter könnten sich schnell entzünden, so dass eine Verpuffung möglich sei, bei der sich brennendes Kerzenwachs im Raum verteile.
Auch andere Heizmethoden können dem Kreisfeuerwehrverband zufolge gefährlich sein. Heizdecken und -lüfter sollten nicht mit Mehrfachsteckdosen betrieben werden, da hierbei ein Kabelbrand drohe. Öfen und Kamine sollten laut Verband nur in Absprache mit den örtlichen Schornsteinfegern betrieben werden, da sonst Brand- und Erstickungsgefahr drohten. Es bestehe das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung.
Das unsichtbare und geruchslose Kohlenmonoxid verbreitet sich unbemerkt, verdrängt die Atemluft und führt zu Lebensgefahr für Menschen. Das Heizen der Wohnung mit einem Holzkohlegrill wurde in Deutschland bereits zahlreichen Menschen zum Verhängnis.
Auf die Frage nach Sparmöglichkeiten beim Heizen riet ein Sprecher des Landkreises Märkisch-Oderland davon ab, auf ungeprüfte Ratschläge zu vertrauen: „Wahrscheinlich ist es am sinnvollsten, zunächst das bisherige Heizsystem weiterhin zu nutzen und die Temperatur um ein bis zwei Grad zu reduzieren, bevor überstürzt völlig andere Heizkonzepte eingeführt werden.“
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