Umweltpolitik

Senat empfiehlt Elektro-Laubbläser statt lärmender Benziner

Laubbläser mit dröhnenden Benzinmotoren sind aus Sicht des Berliner Senats ein Übel, das möglichst vermieden werden sollte. Die Zukunft soll auch hier dem El...

dpa
2 Min
PRODUKTION - Gelborangenes Laub liegt auf einer Wohnstraße.

PRODUKTION - Gelborangenes Laub liegt auf einer Wohnstraße.

© Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild

Die besonders im Herbst eingesetzten Geräte würden zwischen 106 und 112 Dezibel Lärm erzeugen. Der Benutzer höre Pegel um 100 Dezibel, im Abstand von zehn Metern kämen noch 80 Dezibel an. Das belästige Anwohner „erheblich“, so der Senat. 100 Dezibel entsprechen etwa einer lauten Kreissäge. „Grundsätzlich sollte der Einsatz von Laubbläsern auf das absolute Mindestmaß beschränkt werden. Wenn es ein Laubbläser sein muss, wird die batteriebetriebene Version empfohlen.“

Die Stadtreinigung (BSR) setze sowohl Laubbläser mit Verbrennungsmotor wie auch mit Elektroantrieb und Akku ein. Künftig soll es aber leiser werden, betonte der Senat. „Bei der Beschaffung neuer Geräte müssen aufgrund der Berliner Beschaffungsvorschriften die leisesten Geräte ausgewählt werden. Dabei sind statt lärm- und abgasintensiver Benzinmotoren bevorzugt elektrisch betriebene Geräte zu beschaffen.“ Diese kämen immer zahlreicher auf den Markt und seien etwa 10 Dezibel leiser; wegen des Aufbaus der Dezibel-Skala bedeutet das halbe Lautstärke.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner