Analyse

Die Freiheit der Großstadt: Nachts ein männliches Privileg

Eine Untersuchung in Städten weltweit zeigt: Frauen fühlen sich in Berlin nachts nicht sicherer als in Delhi. Warum ignoriert die Politik das Thema?

Lenja Stratmann
10 Min
Eine junge Frau läuft nachts allein entlang einer karg beleuchteten Straße in Berlin.

Eine junge Frau läuft nachts allein entlang einer karg beleuchteten Straße in Berlin.

© imago/photothek

Frauenquoten in Dax-Unternehmen, paritätische Landeslisten, Gleichstellungsbeauftragte überall und feministische Außenpolitik – das fordern Aktivisten und Politikerinnen seit Jahren. Das Ziel: Repräsentation in Spitzenpositionen soll inspirieren und Veränderungen in der breiten Masse schaffen; eine Art feministischer Trickle-Down-Effekt. Denn Frauen, so die Idee, sind sensibler für die Belange der weiblichen Wählerschaft, und die wurde lange Zeit vernachlässigt.

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