Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat sich in einem Interview besorgt über den herannahenden Winter gezeigt. Im Gespräch mit dem Sender n-tv sagte er: „Wenn es draußen minus 10, minus 20 Grad werden, was jeden Winter passiert, dann haben wir richtige Probleme.“ Besonders die russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur machten ihm Sorgen.
Tausende Notunterkünfte in Kiew eingerichtet
Seit Tagen greift Russland massiv die Energieinfrastruktur in der Ukraine an. Hunderttausende Haushalte sind zeitweise immer wieder ohne Strom und fließendes Wasser. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte vor zwei Wochen bereits die landesweite Einschränkung des Stromverbrauchs an.
Berichte: Russische Militärs sprechen über Atomwaffen-Einsatz
Kiew meldet „Energie-Terror“: Kein Strom und Wasser nach massivem Beschuss
Zum Beginn des Winters sollen in Kiew nun Notunterkünfte eingerichtet werden. Öffentliche Gebäude wie Schulen wurden laut Klitschko renoviert und so energieeffizienter gemacht. So könnten sich Menschen bei kalten Temperaturen dort länger aufhalten.
Klitschko rät der Bevölkerung für den Winter, sich ausreichend mit Vorräten und warmen Sachen einzudecken. Er bereitet die Bürger auf einen schwierigen Winter vor: „Wir hoffen auf ein gutes, müssen aber auch mit einem schlimmen Szenario kalkulieren.“
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]