UPDATE

Verkehrsunfall

Abschlussbericht zu Betonmischer-Unfall: Rüstfahrzeug kam erst um 8.45 Uhr

Klima-Aktivisten verursachten durch ihre Blockade einen Stau, in dem ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr steckenblieb. Nun liegt der Abschlussbericht der Retter vor.

Team News dpa
2 Min
Der Betonmischer steht nach dem Unfall mit der Radfahrerin an der Bundesallee. 

Der Betonmischer steht nach dem Unfall mit der Radfahrerin an der Bundesallee. 

© dpa/Paul Zinken

Wie die B.Z. berichtete, wäre ein Spezialfahrzeug laut Prognose bereits eine Minute nach der Notärztin am Unfallort eingetroffen. Doch der sogenannte Rüstwagen stand im Stau und traf erst um 8.45 Uhr ein - als Feuerwehrleute die lebensgefährlich verletzte 44-Jährige befreit hatten. „Durch rechtzeitiges Eintreffen des Rüstwagens hätten sich den Verantwortlichen vor Ort weitere Handlungsoptionen geboten“, zitiert die Zeitung aus dem Bericht.

Notärztin verzichtete auf Anheben des Lkw

Die Süddeutsche Zeitung hatte zuvor berichtet, die Notärztin habe unabhängig vom Stau wegen der schnellen Befreiung des Opfers auf das Anheben des Lkw verzichtet. Von der Berliner Feuerwehr hieß es dazu, es gebe mehrere Sichtweisen. Neben der Ärztin hätten sich auch der Gesamteinsatzleiter und der technische Fachberater geäußert.

Die Radfahrerin war am 31. Oktober von einem Betonmischer überrollt worden und später gestorben. Weil das Spezialfahrzeug der Feuerwehr im Stau nach einem Klima-Protest steckte, war die Gruppe „Letzte Generation“ scharf kritisiert worden.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner