Wer die Kreuzung Podbielskiallee und Drygalskistraße neben der iranischen Botschaft überquert, ahnt nicht, dass hier noch vor wenigen Wochen ein gewalttätiger Anschlag stattfand. Die Gegend ist ruhig, die Straßen sind von Villen gesäumt, in denen auch viele andere Botschaften untergebracht sind. Doch am 13. November stürmte ein bewaffneter Mann hierher und bedrohte die Demonstranten, die in Zelten vor der Botschaft eine Mahnwache abhielten, mit einem Messer. Die Polizei nahm den Mann fest – und sucht nach einem möglichen Zusammenhang mit einem ähnlichen Angriff am gleichen Ort am 30. Oktober.
Demokratiebewegung im Iran
Zwei Monate Proteste im Iran: Wer in Berlin zeigt sich noch solidarisch?
Durch Proteste und Sanktionen verurteilen Berliner das iranische Regime. Wir sprachen mit Aktivisten – und einem Experten, der vor Racheakten warnt.
Elizabeth Rushton
Ahmed Elgamal
7 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Dieser Caravan steht 24 Stunden am Tag vor der iranischen Botschaft; die Aktivisten dahinter wollen Solidarität mit der Demokratiebewegung im Iran zeigen.
© Gerd Engelsmann
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*