Die Blumenkübel und die meisten Sitzbänke waren schon weggeräumt. In der Nacht zu Mittwoch sind in der Friedrichstraße in Mitte auch noch die rot-weißen Barrieren von der Fahrbahn geräumt worden. Jetzt ist der Abschnitt an den Galeries Lafayette, der mehr als zwei Jahre autofrei war, erst einmal wieder für den Kraftfahrzeugverkehr geöffnet. Wie zuvor werden Fußgänger und Radfahrer auf die Straßenränder verwiesen. Nach Meinung vieler Berliner ist damit die Ordnung wiederhergestellt, die Mobilitätswende zurückgedrängt. Doch es gibt auch differenzierte Betrachtungen.
Mobilität
Wieder Autos auf der Friedrichstraße: „Schade, dass die Flaniermeile weg ist“
In Mitte wurde ein Projekt der Mobilitätswende aus dem Berliner Stadtbild getilgt. Das führt zu unterschiedlichen Reaktionen – ein Überblick.
8 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Am ersten Tag nach der Aufhebung der Sperrung: Die Friedrichstraße darf wieder durchgängig von Autos befahren werden. 2023 sollen die Kraftfahrzeuge erneut ausgesperrt werden, dann dauerhaft.
© Berliner Zeitung/Markus Wächter
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*