Gegen 9 Uhr morgens klingelte bei Sascha Barnewske das Handy. Es war der 3. Mai. Gerade wollte er sich auf den Weg ins Hospiz machen, um einen todkranken Mann zu besuchen, den er betreute. Wenn bei Barnewske das Telefon läutet, ist es nie belanglos. Diesmal hatte eine Sozialarbeiterin des Pankower Jugendamtes seine Nummer gewählt. Ob er noch Kapazitäten habe, fragte sie. Zwei oder drei Vormundschaften könne er noch übernehmen, antwortete der Sozialpädagoge, der als gerichtlich bestellter Betreuer und Vormund arbeitet.
Prozess am Landgericht
Die Mutter getötet, der Vater der Täter: Was aus den sechs Kindern geworden ist
Sascha Barnewske wurde nach der Bluttat in Berlin vom Jugendamt angerufen. Seitdem kümmert er sich als Vormund um die zwei Töchter und vier Söhne des Opfers.
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Sascha Barnewske ist der Vormund der Kinder der getöteten Zohra G.
© Benjamin Pritzkuleit
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