Russland führt seit Ende Februar einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine. Die Caritas kümmert sich dort unter anderem um das Verteilen von Nahrungsmitteln und Trinkwasser.
Spendenbereitschaft hoch - aber Kaufkraft sinkt
„Unsere Spender spüren natürlich auch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die Folgen des Ukrainekrieges“, sagte der Leiter von Caritas International, Oliver Müller. Spenderinnen und Spender in Deutschland seien sich aber bewusst, dass Millionen Menschen weltweit stärker von Krisen betroffen seien. „Unsere Spender zeigen große Solidarität, weil sie wissen, wie bitter notwendig das in diesen Zeiten ist.“ Die Hilfsorganisation erwartet im zu Ende gehenden Jahr unter dem Strich mehr Spendeneinnahmen.
Im vergangenen Jahr waren von privaten Spendern, Klöstern und Medienstiftungen zusammen knapp 90 Millionen Euro zusammengekommen. Inklusive staatlicher und kirchlicher Zuschüsse hatte Caritas International sogar rund 147 Millionen Euro eingenommen.
Der Organisation bereitet die Vielzahl an Konflikten und Katastrophen weltweit Sorgen. Da die Kaufkraft des Euro gegenüber dem US-Dollar nachgelassen habe, könnten in einigen Regionen weniger Hilfsgüter gekauft werden, sagte Sprecher Achim Reinke.
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