Armenien zieht es zur EU, möchte aber vorerst auch an der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) festhalten. Ministerpräsident Nikol Paschinjan erklärte im August, der EU-Kurs solle „eine Alternative für unser Land schaffen“. Die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Bündnis bezeichnete er zugleich weiter als Priorität.
Dass eine Mitgliedschaft in beiden Unionen unmöglich ist, räumt Paschinjan selbst ein. Russland, Belarus, Kasachstan und Kirgistan gehen allerdings weiter: Sie erwägen, die armenische EAWU-Mitgliedschaft bereits wegen der Annäherung an die EU auszusetzen.
Energie
300 statt 178 Dollar für Gas: Moskau präsentiert Armenien die Rechnung für den EU-Kurs
Armenien zieht es zur EU. Russland und andere Mitglieder der Eurasischen Wirtschaftsunion rechnen nun vor, was eine Suspendierung das Land kosten könnte.
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Kreml-Chef Wladimir Putin (r.) und der armenische Premierminister am 1. April 2026 bei einem Treffen im Kreml in Moskau.
© Sofia Sandurskaya/imago
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