Bei Luxor

3000 Jahre alt: Archäologen entdecken größte antike Stadt Ägyptens

Die Stadt, die um 1300 vor Christus erbaut wurde, galt als verloren.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
2 Min
Ausgrabungsstätte der antiken Stadt nahe Luxor.

Ausgrabungsstätte der antiken Stadt nahe Luxor.

© Foto: AFP/HO/EGYPTIAN MINISTRY OF ANTIQUITIES

Die antike Stadt sei gut erhalten, „mit fast vollständigen Mauern und Räumen“. Sie galt demnach als verloren: „Viele Auslandsmissionen haben nach dieser Stadt gesucht und sie nie gefunden“, sagte Hawass. Der Archäologe sowie das ägyptische Antikenministerium hatten den Fund im Süden des Landes am Donnerstag verkündet.

Ägypten verkündet Reihe an archäologischen Entdeckungen

„Die Entdeckung dieser verlorenen Stadt ist die zweitwichtigste archäologische Entdeckung seit dem Grab von Tutenchamun“, sagte die Professorin für Ägyptologie an der Johns Hopkins Universität in den USA, Betsy Bryan. Das Grab des Pharaos war 1922 entdeckt worden. Die Ausgrabung hatte Hawass zufolge im September 2020 begonnen – eigentlich mit dem Ziel, den Totentempel von Tutanchamun zu finden. „Zur großen Überraschung des Teams tauchten in alle Richtungen Lehmziegelformationen auf“, sagte der Archäologe.

Ägypten hat in den letzten Jahren eine Reihe archäologischer Entdeckungen verkündet – wohl auch um seine angeschlagene Tourismusindustrie wiederzubeleben. Die Wirtschaft ist von Tourismus-Einnahmen abhängig und hat während der Corona-Pandemie stark gelitten.

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