Konflikte

Ex-Nato-Chef: Taiwan ist ein „Leuchtturm der Freiheit“

Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen betont bei seinem Besuch in Taipeh das Recht Taiwans, selbst über seine Zukunft zu bestimmen. Peking...

dpa
2 Min
ARCHIV - Derzeit zu Besuch in Taiwan: Anders Fogh Rasmussen.

ARCHIV - Derzeit zu Besuch in Taiwan: Anders Fogh Rasmussen.

© Soeren Stache/dpa

Es ist die erste Visite eines früheren Nato-Generalsekretärs in der demokratischen Inselrepublik, die die kommunistische Führung in Peking als ihr Territorium beansprucht. „Ich bin hier in Taiwan, um meine starke Unterstützung für ihr Recht zu zeigen, über die Zukunft Taiwans selbst zu entscheiden“, sagte Rasmussen.

Chinas Regierung kritisierte den Besuch. Außenamtssprecherin Mao Ning bekräftigte in Peking die Position, dass Taiwan ein „unabtrennbarer Teil“ der Volksrepublik sei. „In der Taiwanfrage geht es nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um Chinas Wiedervereinigung und Souveränität“, sagte Mao Ning. Alle Versuche, „zwei Chinas“ oder „ein China, ein Taiwan“ zu schaffen, seien zum Scheitern verurteilt.

Die Spannungen hatten sich jüngst verschärft. Nach dem Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, im August hatte Peking großangelegte Militärmanöver gestartet und hält den militärischen Druck mit verstärkten Einsätzen von Kriegsschiffen und Flugzeugen in der Meerenge der Taiwanstraße aufrecht.

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