Klima-Investitionen

Umweltorganisationen gründen eigenes „grünes“ Finanzlabel

In der EU gelten unter anderem Gas- und Kernkraftwerke als „nachhaltig“ - die Einstufung ist umstritten. Umweltorganisationen halten nun mit einer eigenen Id...

dpa
2 Min
ARCHIV - In der EU gelten Kernkraftwerke als «klimafreundlich» - Umweltorganisationen werden dagegen aktiv.

ARCHIV - In der EU gelten Kernkraftwerke als «klimafreundlich» - Umweltorganisationen werden dagegen aktiv.

© Lino Mirgeler/dpa

Investments, um den Klimawandel zu bekämpfen

In der Taxonomie listet die EU Sektoren, in die investiert werden kann, um den Klimawandel zu bekämpfen. Seit Anfang Januar werden darin auch Investitionen in Gas- oder Atomkraftwerke als klimafreundlich eingestuft. Das hatte für große Diskussionen und Kritik von Umweltorganisationen geführt, da beim Verbrennen von Gas klimaschädliches CO2 ausgestoßen wird und bei der Kernspaltung radioaktiver Müll entsteht. Österreich und Luxemburg sowie mehrere Organisationen klagen gegen die EU-Taxonomie.

Der WWF, Ecos und andere Umweltorganisationen wollen mit ihrer eigenen Taxonomie nun „strenge Kriterien“ schaffen, damit Finanzinstitute besser einschätzen können, was klimafreundlich ist und was nicht. Konkret sollen nach und nach alle wirtschaftlichen Aktivitäten nach einem Ampel-Prinzip grün, gelb oder rot eingestuft werden. Die Kriterien dafür sollen regelmäßig überprüft werden von einer Gruppe unabhängiger Experten.

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