Katastrophen

Warum es in der Türkei immer wieder zu schweren Beben kommt

Die tektonischen Plattenverschiebungen sorgen in der Region immer wieder für heftige Beben. Das letzte mit einer Stärke von 7,0 ist noch gar nicht so lange her.

dpa
2 Min
Ein starkes Beben hat im Südosten der Türkei und in Syrien mehrere Gebäude zum Einsturz gebracht, und es werden viele Opfer befürchtet.

Ein starkes Beben hat im Südosten der Türkei und in Syrien mehrere Gebäude zum Einsturz gebracht, und es werden viele Opfer befürchtet.

© Elifaysenurbay/IHA/AP/dpa

Oktober 2020: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 kommen in der westtürkischen Stadt Izmir mehr als 100 Menschen ums Leben. Auf der benachbarten griechischen Insel Samos sterben zwei Jugendliche. Mehr als 1000 Menschen werden verletzt und viele Häuser zerstört.

Januar 2020: Ein Beben der Stärke 6,7 erschüttert die osttürkische Provinz Elazig. 41 Menschen sterben, Hunderte Häuser werden zerstört.

Oktober/November 2011: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttert die Provinz Van im Südosten des Landes. Dabei sterben mindestens 600 Menschen. Fast 2300 Häuser werden zerstört. Rund zwei Wochen danach kommen bei einem Beben in der gleichen Region etwa 40 Menschen ums Leben.

August 1999: Bei einer der schwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der Türkei sterben mehr als 17.000 Menschen. Mindestens 24.000 werden verletzt. Das Epizentrum des Bebens liegt in der westtürkischen Stadt Izmit rund 100 Kilometer östlich von Istanbul.

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