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Misogynie beklagt

Madonna reagiert auf Diskussionen über ihr Gesicht

Das Pop-Business ist seit je her stark auf Jugend und Makellosigkeit fokussiert. Pop-Ikone Madonna sieht sich im Internet diskriminiert und ausgegrenzt.

Team News Kathrin Merz dpa/kme
2 Min
Madonna bei den Grammy-Awards

Madonna bei den Grammy-Awards

© Frazer Harrison/Getty Images/AFP

Ihr Post bezieht sich auf Kommentare, nachdem sie bei den Grammy-Verleihungen in der Nacht zu Montag das Pop-Duo Sam Smith und Kim Petras angekündigt hatte. Madonnas verändertes Aussehen hatte eine Welle von Reaktionen in den Sozialen Medien ausgelöst. Sie zeigte sich mit einem extrem glatten Gesicht und sehr prallen Lippen und Wangen. „Was zur Hölle ist mit ihrem Gesicht passiert?“, schrieb ein  Nutzer auf Twitter beispielsweise. „Sie war wunderschön, was hat sie sich nur angetan?“ und „Warum kann sie nicht in Würde altern?“ waren weitere Kommentare.

Madonna: „Bilder wurden mit einer Kamera mit langem Objektiv gemacht“

„Anstatt sich darauf zu fokussieren, was ich in meiner Rede gesagt habe, in der ich der Furchtlosigkeit von Künstlern wie Sam und Kim gedankt habe, entschieden sich viele Menschen dazu, bloß über Großaufnahmen von mir zu sprechen“, schrieb die „Like a Virgin“-Sängerin.

Die Bilder seien mit einer Kamera mit langem Objektiv gemacht worden und „würden das Gesicht von jedem Menschen verzerren“, betonte sie. Die deutsche Sängerin Petras, die bei den Grammys als erste Trans-Gewinnerin in der Kategorie Pop-Duo in ihrer Rede auch Madonna für ihren „Kampf für die LGBTQ-Rechte“ gedankt hatte, reagierte mit Herz-Emojis auf Madonnas Post.

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