Am 9. Juli 2022 waren etwa 200.000 Menschen und 18 Lautsprecherwagen mit Musik vom Ku'damm bis zum Brandenburger Tor und zur Siegessäule gezogen. Den ganzen Tag lang kämpfte sich die Parade friedlich durch dicht gedrängte, tanzende Menschenmassen. Am Ende war es auf der Straße des 17. Juni so voll, dass die Polizei von „Gefahrensituationen“ sprach und die Party beendet wurde.
Rave-Veranstalter Dr. Motte bei der „Rave the Planet Parade“. Rave the Planet, ein Nachfolger der Love Parade, versteht sich als Bewegung für Kulturfreiheit.
© Jörg Carstensen/dpa
Dr. Motte war erstmals 1989 mit einigen Mitstreitern und einem Musiklaster unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ über den Kudamm gezogen. Später entwickelte sich die Berliner Loveparade zum Magneten für viele Hunderttausend Menschen. Dann gab der Gründer die Marke ab. 2010 endete die völlig überfüllte Loveparade anderer Organisatoren in Duisburg in panischem Gedränge mit 21 Toten.
Querdenken-Symbol auf Rave the Planet: Initiative distanziert sich von Dr. Motte
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