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Berliner Linke will nie mehr mit Giffey verhandeln

„Wir dürfen jetzt auch sauer sein“, sagt Linken-Landesvorsitzende Katina Schubert. Giffeys Begründung für Koalitionsverhandlungen mit der CDU nennt sie „Denunziationen“.

Team News dpa
1 Min
Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin in Berlin (SPD).

Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin in Berlin (SPD).

© Wolfgang Kumm/dpa

Dass Giffey mit dem CDU-Landesvorsitzenden Kai Wegner Koalitionsgespräche führen wolle – „ehrlich gesagt, das ist beschämend“, sagte Schubert. Dass die bisherige Regierende Bürgermeisterin ihren bisherigen Partnern Linken und Grünen eine Mitverantwortung für das Ende der rot-grün-roten Koalition gegeben hatte, nannte Schubert „Denunziationen“. Diese seien „erstunken und erlogen“. Die Äußerungen hätten lang anhaltende Schäden verursacht.

Die Linke stelle sich nun auf ihre Rolle in der Opposition ein, ziele aber auf ein Comeback. „Wir sind die Berliner Linke und wir kommen wieder“, sagte Schubert.

Der amtierende Kultursenator Klaus Lederer sagte: „Das sind wirklich keine guten Tage für Berlin.“ An der Linken sei eine Neuauflage der rot-grün-roten Koalition nicht gescheitert. „Es war ganz klar: Wo ein Wille ist, da ist kein Wegner“, sagte Lederer.

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