Michael Hudson ist ein alter Hase im Banken-Business. Er arbeitete schon in den 60ern als Analyst für verschiedene US-Großbanken. Als die US-Regierung 1972 die Dollar-Gold-Bindung aufgab, schilderte er in seinem Standardwerk „Superimperialism“, wie die Vereinigten Staaten als größter Schuldnerstaat ihre globale Führungsrolle festigen konnten. Eigentlich war ihm ein anderer Weg beschieden: Er sollte seinem Patenonkel Leo Trotzki nacheifern und sich der Weltrevolution widmen. Es kam anders. Heute erreichen wir Michael Hudson in New York.
UPDATE
Folgen der Finanzkrise
US-Ökonom Michael Hudson über Bankenkrise: Es wird schlimmer als 2008
Was sind die Ursachen der Finanzkrise, und wie wird sie sich auf Deutschland auswirken? Wall-Street-Analyst Michael Hudson meint, dass zu viel fiktives Geld im Umlauf ist.
Simon Zeise
Interview: Simon Zeise
7 Min
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Ausgangspunkt der aktuellen Krise: die New Yorker Börse.
© Peter Morgan/AP
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