Die AfD-Listen sind im Wahlbereich Bremen endgültig abgelehnt worden. Das gab der Landeswahlausschuss am Donnerstag bekannt. Der Ausschuss wies am Donnerstag Beschwerden aus der Partei gegen die Ablehnung zweier konkurrierender AfD-Kandidatenlisten durch den Bremer Wahlbereichsausschuss zurück und stufte diese als nicht zulassungsfähig ein. Die Entscheidung ist laut Landeswahlleitung endgültig und kann nicht weiter angefochten werden.
Bremen: AfD bei Bürgerschaftswahl nicht zugelassen
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Bürgerschaftswahl auch in Bremerhaven ohne AfD
Auch für die Stadt Bremerhaven lässt der Landeswahlausschuss keine Liste zur Bürgerschaftswahl zu. Der Ausschuss korrigierte damit am Donnerstag eine Entscheidung des Wahlbereichsausschusses Bremerhaven, der die Liste zunächst zugelassen hatte. Grund für den Ausschluss sei, dass der Wahlvorschlag nicht von einem legitimierten AfD-Landesvorstand unterzeichnet worden sei.
Die Bremer AfD ist tief zerstritten und in zwei Lager zerfallen. Es gibt zwei Vorstände, die sich gegenseitig die Legitimation zur Vertretung der Partei absprechen. Diese reichten auch die unterschiedlichen Listen ein, was rechtlich nicht zulässig ist. Eine Partei darf nur einen Wahlvorschlag einreichen. Die innerparteiliche Lage ist extrem verfahren und rechtlich umstritten.
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