Klimaaktivisten haben am Donnerstag mit einer Blockadeaktion den Oster-Reiseverkehr in Hamburg zum Erliegen gebracht. Dabei riss die Hamburger Polizei offenbar auch einen angeklebten Demonstranten von der Straße, behauptete die Letzte Generation. Die Polizei konterte, dass der Kleber noch nicht getrocknet war.
Letzte Generation: Person war angeklebt
Mitglieder der Letzten Generation protestierten am Donnerstagmorgen an drei großen Verkehrswegen im und um den Hamburger Hafen. Darunter waren der Elbtunnel, der Veddlerdamm und die Neue Elbbrücke/B75. Am Nachmittag veröffentlichte die Letzte Generation auf Twitter ein Video, mit dem nun schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben werden.
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Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Beamte mit einem Aktivisten rangeln. Nach Angaben der Aktivisten war der Mann angeklebt und wurde von der Straße gerissen. Daraufhin schrie er lautstark auf und rollte sich über den Asphalt.
Polizei antwortet auf das Video der Letzten Generation
In den Kommentaren antwortete die Polizei Hamburg und erklärte, dass das Video zur Kenntnis genommen und gesichert worden sei. Die Aufnahme soll außerdem an die Beschwerdestelle der Polizei weitergeleitet worden sein. Zudem erklärt die Behörde: „Der Herr, dessen Kleber unserer Kenntnis nach (& offensichtlich) noch nicht getrocknet war, wurde durch eine RTW-Besatzung in Augenschein genommen. Keine Verletzung, keine Behandlungswürdigigkeit.“ Mitglieder der Letzten Generation äußerten sich bislang nicht dazu.
Nach Blockadeaktionen hat die Polizei den Hamburger Elbtunnel und die Elbbrücken am Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. „Die Reinigungs- und Einsatzmaßnahmen am Elbtunnel sind abgeschlossen“, twitterte die Polizei.
Auch nach dem Ende der Aktionen staute sich der Verkehr. Grund sei auch der zunehmende Reiseverkehr zu Ostern, erklärte die Verkehrsleitzentrale.
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