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Bundesregierung

„Protz-Projekte“: Bund will 2,1 Milliarden Euro für Büros und Kanzleramt ausgeben

Seit Corona arbeiten viele Mitarbeiter der Ministerien oft von zu Hause. Der Bund hat aber etliche Büroneubauten in Planung. Wird so viel Platz noch gebraucht?

Team News dpa
2 Min
Das Bundeskanzleramt: Hier soll ein bogenförmiger Neubau aus Sandstein mit etwa 400 Büros für rund 777 Millionen Euro entstehen.

Das Bundeskanzleramt: Hier soll ein bogenförmiger Neubau aus Sandstein mit etwa 400 Büros für rund 777 Millionen Euro entstehen.

© Joerg Carstensen/dpa

Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte dem Portal, der Bedarf müsse neu geprüft werden, weil seit der Corona-Pandemie mehr mobil und zu Hause gearbeitet werde. Daher sollten „auch alle Raumplanungen aus der Zeit vor der Pandemie sinnvollerweise überprüft werden“.

Die CSU pflichtete bei. „Es ist nicht die Zeit für protzige Prestigebauten der Ampel“, erklärte Generalsekretär Martin Huber. „Während viele Menschen am Monatsende nicht wissen, wie sie ihren Kühlschrank füllen, verprasst die unersättliche Schulden-Ampel Milliarden für unnötige Protz-Projekte.“

Die haushaltspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Gesine Lötzsch, wies darauf hin, dass schon jetzt ein großer Teil der Beamten im Homeoffice arbeite. „Diese Entwicklung muss zu einer Reduzierung der Bürofläche führen“, sagte sie t-online. Nötig sei daher ein Moratorium für weitere Bundesbauten. Auch stelle die Bundesregierung immer mehr Personal ein. „Das geht so nicht weiter. Wir brauchen einen Personaldeckel.“

Die Projekte im Einzelnen:

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