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Kriminalität

Erneute Cyberattacke auf Rüstungskonzern Rheinmetall

Erst Anfang März geriet der Rüstungskonzern Rheinmetall in den Fokus von Cyberkriminellen. Nun wurde das Börsenschwergewicht erneut Ziel einer Cyberattacke.

Team News dpa
2 Min
Flaggen in Düsseldorf vor dem Rheinmetall-Gebäude.

Flaggen in Düsseldorf vor dem Rheinmetall-Gebäude.

© David Young/dpa

Rheinmetall-Sprecher Oliver Hoffmann bestätigte am Abend einen Angriff auf das zivile Geschäft des Konzerns. „Das zivile Geschäft umfasst im Wesentlichen die Aktivitäten des Unternehmens, die vor allem industrielle Kunden – hauptsächlich im Automotive-Sektor – adressieren. Die Störung betrifft somit nicht das militärische Geschäft der drei Divisionen Vehicle Systems, Weapon and Ammunition sowie Electronic Solutions“, sagte der Sprecher der dpa. Hier laufe der Betrieb verlässlich weiter.

Rheinmetall war bereits im März Ziel einer Cyberattacke geworden

Der Dax-Konzern ermittele derzeit das Schadensausmaß und stehe mit zuständigen Behörden im engen Austausch. „Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen kann zu Details derzeit keine Stellung bezogen werden“, sagte Hoffmann.

Zuvor hatten mehrere Medien über den Angriff auf Rheinmetall und einige Tochterunternehmen berichtet. Bereits Anfang März war das Unternehmen Ziel einer Cyberattacke geworden, hatte diese aber nach eigenen Angaben weitgehend unbeschadet überstanden. Lediglich die bei einem externen Dienstleister betriebene Konzern-Website war vorübergehend nicht erreichbar gewesen.

Rheinmetall ist Deutschlands größter Rüstungskonzern und im März in den Dax aufgestiegen. Bei Militärfahrzeugen und im Munitionsgeschäft zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den drei größten Herstellern der westlichen Welt. Rheinmetall hat derzeit einen Börsenwert von über 10 Milliarden Euro.

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