Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hält die Aktionen der Klimaaktivisten der Letzten Generation für „politisch falsch“. In einer Demokratie müssten politische Kampagnen breite Mehrheiten schaffen, sagte Habeck bei einer Wahlkampfveranstaltung der Bremer Grünen am Dienstagabend im Musicaltheater der Hansestadt vor mehreren hundert Menschen. Er verwies dabei auf die Bewegung Fridays for Future, die dies vor zwei Jahren erreicht habe. Er halte es nicht für sinnvoll, nur in einem bestimmten Segment Zuspruch zu bekommen.
Vetternwirtschaft bei Habeck? Lobby-Experte nennt Rücktrittsdebatte „aufgebauscht“
Wegen CO2-Ausstoß: Immer mehr Klima-Aktivistinnen lassen sich sterilisieren
Zugleich habe er „hohen Respekt“ vor den Aktivisten der Letzten Generation. „Dass sie Zukunftsangst haben, dass spreche ich ihnen überhaupt nicht ab“, betonte Habeck. „Und trotzdem finde ich es politisch falsch, wie die Aktionen laufen.“ Bremens Verkehrssenatorin und Grünen-Spitzenkandidatin Maike Schaefer ergänzte, sie halte die Mittel ebenfalls für falsch. Aber die Forderungen seien richtig. In Bremen wird am 14. Mai ein neues Landesparlament gewählt.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]