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Trittin zu Fall Graichen: „Gezielte Kampagne“

Familäre Verbindungen im Wirtschaftsministerium sorgten zuletzt für Aufsehen. Grünen-Politiker Trittin spricht von einem „Fehler“, der korrigiert werden müss...

dpa
1 Min
«Da ist ein Fehler passiert», sagt Grünen-Politiker Jürgen Trittin zum Fall Graichen.

«Da ist ein Fehler passiert», sagt Grünen-Politiker Jürgen Trittin zum Fall Graichen.

© Christoph Soeder/dpa

Zu Wochenbeginn hatte einer der wichtigsten Mitarbeiter von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), Staatssekretär Patrick Graichen, diesen laut Ministerium darüber informiert, dass der designierte neue Dena-Geschäftsführer Schäfer sein Trauzeuge war. Graichen war Mitglied einer Findungskommission, die Schäfer für den Posten vorgeschlagen hatte. Sowohl Habeck als auch Graichen sprachen von einem Fehler.

Diese und weitere familiäre Verbindungen im Wirtschaftsministerium kritisierte die Opposition scharf. CDU-Generalsekretär Mario Czaja forderte Graichens Entlassung und äußerte angesichts der Verflechtungen Zweifel an Habecks Amtsführung. Trittin nannte dies „eine gezielte Kampagne“, die von der Union befeuert werde.

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