Hauptstadt

8. und 9. Mai in Berlin: Polizei verhängt erneut Flaggen-Verbot

Der Tag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus jährt sich zum 78. Mal. Damit das Gedenken friedlich bleibt, spricht die Polizei Verbote aus.

Team News Maria Windisch maw
2 Min
Gedenken an das Ende des 2. Weltkriegs in Berlin.

Gedenken an das Ende des 2. Weltkriegs in Berlin.

© Eberhard Thonfeld/imago

Auch in diesem Jahr spricht die Berliner Polizei rund um den 8. und 9. Mai Verbote aus. An diesen Tagen jährt sich die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zum 78. Mal. Auch das Ende des 2. Weltkrieges in Europa wird gefeiert. Traditionell besuchen zahlreiche Menschen  entsprechende Mahnmale und Gedenkstätten – auch in der Hauptstadt. Doch der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat auch hierzulande Einfluss auf die Feierlichkeiten.

„Dieser Krieg darf sich in Berlin, speziell im Hinblick auf das symbolträchtige Datum, nicht über den demokratischen Diskurs hinaus in Konflikten oder Auseinandersetzungen Bahn brechen“, teilte die Berliner Polizei am Freitag mit. Demnach sind an beiden Tagen sowohl Fahnen als auch Uniformen bei Gedenkveranstaltungen verboten.

Berlin: Diese Verbote hat die Polizei ausgesprochen

Die Ordnungshüter der Hauptstadt werden auch in diesem Jahr nach eigenen Angaben wieder sowjetische Ehrenmale und Kriegsgräber schützen. Dies basiere unter anderem auf dem deutsch-russischen Gesetz über die Kriegsgräberfürsorge aus den frühen 1990er Jahren. Aufgrund dessen spricht die Polizei mehrere Verbote aus. 

Was laut Polizei am 8. und 9. Mai bei den Feierlichkeiten in Berlin verboten ist

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