Tech-Gigant Google hat eine neue Funktion entwickelt, die Nutzer vor „extremer Hitze“ warnen soll. Eine Alarm-Meldung soll dann auftauchen, wenn Nutzer nach Informationen zu einer extremen Wetterlage oder Hitzewelle suchen, berichtet The Cool Down.
Aufgrund des Klimawandels werden Hitzewellen immer häufiger, was besonders für alte und kranke Menschen gefährlich werden kann. Durch den Hitze-Alarm bei Google sollen bei den Suchergebnissen automatisch Vorhersagen zur nächsten Hitzewelle sowie Tipps wie man sich gegen extreme Temperaturen wappnen kann, erscheinen.
Hitzewellen werden zu häufigem Phänomen
Die Suchen nach Begriffen wie „Hitzewellen“ erreichten im vergangenen Juli ein Allzeithoch, so Google. Nutzer suchten besonders nach Wegen, die extremen Temperaturen sicher zu überstehen. Besonders Großstädte werden zu sogenannten „Hitzeinseln“. Google will daher neue Technologien entwickeln, um Städten durch Hitzewellen zu helfen.
Studie: So muss sich Berlin gegen die immer extremere Hitze wappnen
Die von Google entwickelte Plattform Tree Canopy (auf deutsch der Schirm, den die Baumkronen eines Waldes bilden) zeigt, wie viel Schatten Bäume in einer Stadt spenden können.
Aufgrund des Klimawandels werden Hitzewellen in der Zukunft immer häufiger. Forscher befürchten, dass in einigen tropischen und subtropischen Gebieten demnach schon 2050 schon viele Menschen an einem Viertel bis der Hälfte aller Tage im Jahr einer gefühlten Temperatur von mehr als 39 Grad Celsius ausgesetzt sein. Ab 39,4 Grad Celsius klassifiziert der Hitzeindex des nationalen Wetterdienstes der USA eine Wetterlage als „gefährlich“, ab 51,1 Grad als „extrem gefährlich“. Eine ungewöhnlich heftige Hitzewelle traf im April weite Teile Thailands. Meteorologen warnten vor Temperaturen von bis zu 49 Grad.
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