„Dieses wichtige Datum des Sieges der Alliierten bedeutete das Ende des von Deutschland begonnenen Angriffs- und Vernichtungskrieges, der in ganz Europa unermessliches Leid und Zerstörung verursacht hat“, sagte Roth. „Es bedeutete auch das Ende des Menschheitsverbrechens des Holocausts, für das Deutschland bis heute in der Verantwortung steht.“
Roth erinnerte zugleich an den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Menschen verlieren deshalb ihr Leben, ihre Lieben, ihr Zuhause, und Putins Russland versucht, ihnen ihre gesamte eigenständige Kultur zu nehmen. Für die Propaganda zu diesem verbrecherischen Angriffskrieg missbraucht Putin auch die Erinnerung an den 8. Mai in übelster Form.“ Dem müsse deutlich entgegengetreten werden.
Die Kapitulation vor den Siegermächten USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion unterzeichneten Vertreter der Wehrmacht in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 im Gebäude des heutigen Museums Berlin-Karlshorst. Roth kündigte an, zehn Jahre nach Eröffnung der Dauerausstellung im Museum Berlin-Karlshorst sollten neueste Forschungsergebnisse sowie aktuelle Entwicklungen einbezogen werden. Zudem sollen der Trägerverein des Museums, zu dem bisher auch Russland gehört, und der wissenschaftliche Beirat neu aufgestellt werden.
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