Russland hat mit Evakuierungen aus den Gebieten rund um das Atomkraftwerk Saporischschja im Osten der Ukraine begonnen. Wie der von Russland eingesetzte Gouverneur des von Russland kontrollierten Teils der Region Saporischschja auf Telegram bestätigte, wurden etwa 1679 Menschen, darunter 660 Kinder zu einer temporären Unterbringung in Berdjansk gebracht.
Die Lage um das AKW Saporischschja ist angespannt. Immer wieder ist das Werk im Notbetrieb oder muss extern mit Strom versorgt werden.
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Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, warnte angesichts der Evakuierung vor der Gefahr eines „ernsten atomaren Unfalls“. Die Situation im Gebiet rund um das Kraftwerk Saporischschja werde „immer unberechenbarer und potenziell gefährlich“.
Angesichts der erwarteten ukrainischen Gegenoffensive forderte Moskau Familien und Kinder sowie alte Leute auf, mehrere von Russland gehaltene Gebiete im Süden der Ukraine zu verlassen. Mehr als 1500 Menschen seien bereits in Sicherheit gebracht worden, darunter mehr als 600 Minderjährige, erklärte der von Russland eingesetzte Verwaltungschef der Region Saporischschja, Jewgeni Balizki, am Sonntag.
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