In dem Maße, wie gefeierte Neuerscheinungen unrezensierbar geworden sind, weil sie mehr als Symptom denn als Werk zu begreifen sind, tritt im Feuilleton an die Stelle des Urteils über literarische Qualität die Beschäftigung mit „Schicksalsschlägen“, „Biografien“ oder „Hintergründen“.
Polemik
Ich kaufe Benjamin von Stuckrad-Barre diesen MeToo-Roman nicht ab!
Der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre rechnet mit dem patriarchalen Macht-System von Springer ab. Doch wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Eine Polemik.
Sara Rukaj
8 Min
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Der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre während einer Lesung aus seinem neuen "Noch wach?" im Berliner Ensemble.
© Hannes P. Albert/dpa
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