In nahezu allen Branchen habe sich die aktuelle Geschäftslage verbessert, hieß es. Knapp die Hälfte der Unternehmen beurteilt laut Umfrage die derzeitige Geschäftssituation als befriedigend, mehr als ein Drittel als gut.
„Der Personalmangel, steigende Arbeitskosten sowie bürokratische Hürden bremsen das Wachstum stark“, sagte Tobias. Die Konsumnachfrage und die Auftragslage stellten sich für viele Unternehmen aufgrund der hohen Inflation weiterhin kompliziert dar. Dies mache sich vor allem im Gastgewerbe und in der Bauwirtschaft bemerkbar, die durch das steigende Zinsniveau zusätzlich belastet sei.
Ein Viertel der Unternehmen rechnet weiterhin mit einer Verschlechterung der eigenen Geschäftslage in den kommenden Monaten. Der überwiegende Anteil von mehr als 50 Prozent geht von einer gleichbleibenden Lage aus.
Knapp 60 Prozent der Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten sehen den Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko, bei den Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten sind es rund 90 Prozent. Das Risiko steigender Energie- und Rohstoffpreise verliert der Umfrage zufolge dagegen insgesamt an Bedeutung, wird aber immer noch von 60 Prozent der Unternehmen genannt, besonders häufig im Gastgewerbe. Im Handel sowie im Gastgewerbe sehen etwa zwei Drittel der Unternehmen die Arbeitskosten als bedeutendes Problem an.
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