Schuldenfalle

3,6 Billionen Euro Schulden: Frankreichs Krise bedroht Deutschlands Wirtschaft

Frankreichs Schulden wachsen. Anleger fordern höhere Zinsen, und der Widerstand gegen Einsparungen nimmt zu. Das könnte auch Deutschland teuer zu stehen kommen.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Gespräch mit dem ehemaligen Premierminister Michel Barnier. (Symbolbild)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Gespräch mit dem ehemaligen Premierminister Michel Barnier. (Symbolbild)

© Jumeau Alexis/ABACA/IMAGO

Frankreich entwickelt sich zum neuen finanziellen Sorgenkind Europas. Seine Staatsschulden beliefen sich im zweiten Quartal 2026 auf knapp 3,6 Billionen Euro. Das entsprach 119,1 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Zum Vergleich: Deutschland kam auf knapp 2,93 Billionen Euro beziehungsweise 63,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts; im Euroraum waren es im Durchschnitt 88,8 Prozent.

Gemessen an der Wirtschaftsleistung ist Frankreich damit fast doppelt so hoch verschuldet wie Deutschland. Zugleich verlangen Anleger immer höhere Zinsen für französische Staatsanleihen. Politico spricht deshalb vom neuen „kranken Mann Europas“.

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