Der Sommer gibt noch einmal alles in Berlin. Die Wetterprognosen gehen von Temperaturen um die 36 Grad am Samstag aus. Besonders hart trifft die Hitze alte Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, ob in den eigenen vier Wänden oder im Heim. In der Hauptstadt sind das mehr als 210.000 Personen.
Die klimatischen Bedingungen in den Pflegeeinrichtungen sind immer wieder Gegenstand der politischen Debatte, auch in diesem Sommer. So beklagte unlängst Katharina Dröge (Grüne), dass Pflegekräfte und alte Menschen in Senioreneinrichtungen massiv unter fehlenden Klimaanlagen leiden würden. Sie forderte ein Sofortprogramm.
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will Hitzeschutz sogar als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz aufgenommen wissen, sieht aber die Länder und Kommunen bei der Umsetzung in der Pflicht. Der Bund habe aus dem Sondervermögen für Infrastruktur ausreichende finanzielle Mittel für die nächsten Jahre bereitgestellt.
Pflegekrise
36 Grad in Berlin: Pflegeheimen fehlen die Klimaanlagen – und noch viel mehr
Klimaanlagen fehlen, die Eigenanteile steigen auf 3364 Euro: Die Hitzewelle legt offen, wie angespannt die Lage in der Altenpflege längst ist.
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Eine Seniorin geht am Rollator über den Flur eines Pflegeheims: Der Eigenanteil für einen Heimplatz steigt. (Archivbild)
© Jens Büttner
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