Die einen lieben sie, den anderen bereitet die Hitze Probleme: Berlin steht ein Sommerwochenende mit viel Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 35 Grad bevor. Wer sich beim „Rave the Planet“ oder der „Staatsoper für alle“ draußen aufhält, sollte unbedingt darauf achten, genug zu trinken und sich mit Sonnencreme und Kopfbedeckung zu schützen.
Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, wird es in Berlin und Brandenburg am Samstag bei viel Sonnenschein zwischen 29 und 33 Grad warm. Ähnlich sieht es am Sonntag aus, dann liegen Höchsttemperaturen zwischen 31 und 35 Grad. Auch am Sonntag scheint die Sonne den ganzen Tag. Tropische Nächte mit Temperaturen von 20 Grad oder mehr gibt es noch nicht – die Temperaturen sinken nachts auf 19 bis 11 Grad.
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In der Stadt mit ihren versiegelten Flächen bereitet die Hitze vielen Menschen Probleme. Vor allem für Kinder, alte Menschen, chronisch Kranke und körperlich hart arbeitende Menschen sind die hohen Temperaturen belastend.
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales rät, diese Hitze-Regeln zu beachten:
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Für medizinischen Rat bei Hitze hat die Krankenkasse Barmer eine Hitze-Hotline eingerichtet. „Dabei geht es zum Beispiel um die richtige Trinkmenge, den UV-Schutz oder was bei den Symptomen eines Hitzschlags zu tun ist“, sagt die Landesgeschäftsführerin der Barmer Berlin/Brandenburg Gabriela Leyh. Die Hotline ist den Angaben zufolge für alle offen und täglich von 6 bis 24 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 84 84 111 erreichbar.
Schwimmen: So vermeiden Sie Badeunfälle
In den Berliner Badeseen ist die Wasserqualität gut, auch im Flughafensee kann jetzt wieder gebadet werden. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) warnt allerdings davor, erhitzt in den See zu springen. Die Gewässer sind oft bis in den Sommer hinein recht kühl. Ein Sprung ins Nass kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen. Der Temperaturunterschied zwischen Luft und Wasser kann auch den Kreislauf belasten und vor allem für ältere Menschen und solche mit geschwächtem Herzkreislaufsystem gefährlich sein. Schwimmer sollten langsam ins Wasser gehen und den Körper ans kalte Wasser gewöhnen. Sobald man friert, heißt es raus.
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Viele Badeunfälle lassen sich vermeiden, wenn man sich an einfache Regeln hält. Alkohol und Wasser vertragen sich nicht gut. Neben der verminderten Leistungsfähigkeit ist auch die Koordination geschwächt. Dazu ist man angetrunken deutlich leichtsinniger, trifft aus Übermut Fehlentscheidungen. Die enden dann nicht selten tödlich. Also: Hände weg vom Bier, wenn es später noch ins Wasser gehen soll.
Die DLRG rät außerdem, bei vollem Magen auf ein erfrischendes Bad zu verzichten. Energie, die der Körper für die Verdauung benötigt, fehlt nämlich für sicheres Schwimmen. Noch gefährlicher ist allerdings ein komplett leerer Magen, da der Körper dann völlig kraftlos ist. Baden mit leerem Magen führt regelmäßig zu Notfalleinsätzen.
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