Das Columbiabad in Berlin-Neukölln öffnet nach einer einwöchigen Schließung am Montag wieder. Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung am Sonntag vor einer Woche war das Bad für mehrere Tage geschlossen worden, da sich zu viele Beschäftigte krankgemeldet hatten.
Die Mitarbeiter sprachen in einem Brandbrief von einem „untragbaren Ausmaß der Umstände“. Täglich werde die Hausordnung „vorsätzlich missachtet“. Mitarbeitern, Frauen, Minderheiten, besonders trans und queeren Menschen, werde immer häufiger Gewalt angedroht.
Wenn es scheppert, kracht und blutet: Eine kurze Kulturgeschichte der Bäderkrawalle
Aufgrund der Vorfälle müssen sich Besucherinnen und Besucher beim Einlass in die Berliner Bäder seit diesem Wochenende ausweisen. An vier Schwimmbädern sollen mobile Polizeiwachen stehen.
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