UPDATE

Kriminalität

Goldschatz-Diebstahl in Oberbayern: Vier Verdächtige festgenommen

483 keltische Münzen waren das Aushängeschild eines Museums im oberbayerischen Manching – bis Einbrecher den Goldschatz Ende November stahlen. Nun wurden Verdächtige festgenommen.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Der keltische Goldschatz wurde 1999 gefunden, im November 2022 hatten Einbrecher die Goldmünzen gestohlen. 

Der keltische Goldschatz wurde 1999 gefunden, im November 2022 hatten Einbrecher die Goldmünzen gestohlen. 

© Frank Mächler/dpa

In der Nacht zum 22. November waren bislang unbekannte Täter in das Kelten Römer Museum in Manching eingebrochen und hatten einen Schatz mit 483 keltischen Goldmünzen aus der Zeit um 100 vor Christus sowie drei weitere Münzen gestohlen. Der reine Materialwert des 3,7 Kilo schweren Schatzes wurde auf rund eine Viertelmillion Euro geschätzt, der Handelswert für die historischen Münzen geht allerdings in die Millionen.

Goldschatz-Diebstahl: Die Spur führte nach Mecklenburg-Vorpommern

Die 1999 in Manching ausgegrabene Münzsammlung war der größte keltische Goldfund des vergangenen Jahrhunderts und das Prunkstück des Hauses. Das bayerische Landeskriminalamt ermittelte mit einer Sonderkommission namens „Oppidum“. Deren Spur führte nun offenbar nach Mecklenburg-Vorpommern.

Nach dem Einbruch hatte das Museum im Dezember nur die aktuelle Sonderausstellung wieder geöffnet, die Dauerausstellung blieb bis Ende April geschlossen. „Der Diebstahl hat uns schwer getroffen und wirkt bis heute nach“, sagte Manchings Bürgermeister Herbert Nerb bei der Wiedereröffnung.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

weltbune Banner