42 Staaten waren bei den Ukraine-Friedensgesprächen am vergangenen Wochenende in der saudischen Hafenstadt Dschidda vertreten, deutlich mehr als erwartet. Mit den Chinesen, deren Kommen sich erst kurz vor Konferenzbeginn bestätigte, war auch die Präsenz der einflussreichen BRICS-Staaten – Russland ausgenommen, das nicht eingeladen war – komplett. Die russische Abwesenheit war Programm: Im Kern ging es um den Versuch der Ukraine und ihrer westlichen Unterstützer, für eine Friedenslösung nach Kiewer Vorstellungen zu werben.
Ukraine-Krieg
Der Preis für ein bisschen „russische Welt“ könnte das Duopol USA-China sein
Im saudischen Dschidda kam der Westen mit dem Globalen Süden ohne Russland zusammen, um über die Ukraine zu reden. Das Verständnis für einen langen Krieg sinkt.
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte im Mai Saudi-Arabien und traf in Dschidda Kronprinz Mohammed bin Salman. Vor einer Woche fand dort ein Treffen mit Vertretern aus 40 Ländern statt.
© SPA
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